Familienlicht

Beratung für Familien und Kitas, Begleitung für Frühcheneltern, Inspiration und Impulse für den Alltag mit Kleinkindern
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ÜBER MICH

 

Herzlich Willkommen bei meinem Herzensprojekt!

 

Ich bin leidenschaftliche Mutter von 2 Kindern, davon ein Extremfrühchen, und begeisterte Heilerzieherin mit jahrelanger Erfahrung in Frühförderung und Begleitung von Eltern.

Ich bin hier, um Familien in Krisensituationen zu begleiten.

 

Das Leben kommt - erstens anders und zweitens, als man denkt.

 

Was bewegt Familien, wenn die Kinder erkranken oder ein Kind plötzlich viel zu früh das Licht der Welt erblickt? Was überfordert Familien heute in ihrem Alltag? Was brauchen Eltern heute, um zu lernen, wieder an sich und ihre eigenen Kompetenzen zu glauben?

 

Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Überforderung habe ich am eigenen Leib erfahren, als mein Sohn, vor einem Jahr, plötzlich in der 26. SSW das Licht der Welt erblickte und niemand wusste, ob er die ersten Wochen überleben wird...

 

Durch meinen unermüdlichen Willen, uns nicht von den dunklen Wolken über unseren Köpfen beirren zu lassen, sondern sie anzunehmen, sie zuzulassen und sie dann loszulassen, habe ich gelernt, in jeder Situation meine Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken, die mich dankbar machen.

 

Wir können das Leben nicht kontrollieren, aber wir können unsere Einstellung und unsere Reaktion auf die äußeren Umstände verändern.

 

Heute würde ich mit niemandem mein Leben tauschen wollen und erlebe die Geburt meines Sohnes als ein Geschenk des Himmels. Er hat unser Leben, gerade durch seinen besonderen Start ins Leben, definitiv zum Positiven verändert.

 

Auf der professionellen Ebene habe ich viele Familien erlebt, die mit ihrem Alltag überfordert waren. Viele Eltern haben Angst, nicht genug für ihr Kind da sein zu können, oder glauben, immer stark sein zu müssen. Dabei verlieren sie sich oft selbst aus den Augen.

Vor allem bei kranken Kindern dreht sich dann alles um die Krankheit des Kindes, und es fällt Eltern häufig schwer, für sich und die eigenen Bedürfnisse einzustehen.

 

Die Wahrheit ist: Nur wenn es uns selbst gut geht, können wir wirklich für unsere Kinder da sein.

 

Wir dürfen und müssen auch unseren schwachen Seiten und unseren unangenehmen Gefühlen Raum lassen, um für unsere Kinder ein authentisches Vorbild zu sein, von dem sie lernen können, später auch selbst gut für sich zu sorgen.

 

Es Geht nicht darum, die äusseren Umstände zu ändern, sondern um die Art und Weise, wie wir auf sie reagieren, und was wir aus ihnen machen.

 

Ich möchte Eltern dazu ermutigen, genau hinzusehen und die äußeren Umstände so anzunehmen, wie sie sind, denn nur im Inneren können wir wirklich etwas verändern.

 

Gefühle wie Angst und Verzweiflung gehören genauso dazu wie Dankbarkeit und tiefe Freude. Das eine existiert nicht ohne das andere. 

 

Wenn wir lernen, die Antwort auf unsere Fragen nicht immer im Außen zu suchen, können wir erkennen, dass in jeder Krise die Chance auf Wachstum steckt. Jede Krise erinnert uns auch immer wieder daran, was wirklich wichtig ist im Leben, und wir empfinden Dankbarkeit für die kleinen Dinge - die nur solange klein sind, bis wir sie verlieren. Es gibt IMMER Gründe, dankbar zu sein und man kann sich immer wieder dafür entscheiden, die Sonne hinter den Wolken zu sehen. Die Sonne ist immer da, sie ist nur manchmal von den Wolken verdeckt. Ohne Regen gibt es kein Wachstum und ein Regenbogen entsteht durch die Verbindung von Sonne und Regen.

 

Ich sehe es als meine Verantwortung, meine professionelle Erfahrung mit meiner persönlichen Betroffenheit zu verbinden und somit Eltern auf ihrem Weg durch die Krise zu begleiten damit sie sich ihrer Stärke und ihrer Ressourcen bewusst zu werden. Gleichzeitig weiß ich, dass auch ich immer Schülerin des Lebens bleiben, werde und freue mich auf den Austausch mit anderen Eltern.

 

Sonnige Grüße

 

Frederike